Samstag, 12. August 2017

Ortler (3905m) über Hintergrat (AD, IV, bis 40°)

Ortler über Hintergrat: Das sind gut 1200 Höhenmeter, davon etwa die Hälfte Klettergelände mit zwei Schlüsselstellen im vierten Grad, einem ganz schön steilen Schneefeld und einem nur bedingt leichteren Abstieg über den Normalweg - sowie natürlich einer phänomenalen Aussicht vom höchsten Punkt Süd- und Nordtirols. Kurz gesagt: Das Highlight des Urlaubs. Und sicher eine würdige Ersatztour für die Königspitze!


Donnerstag, 13. Juli 2017

Gletschertour zur Suldenspitze (3376m)

Wenn man im Urlaub schon in Sulden residiert, muss man auch auf die Suldenspitze steigen. Außerdem wollten wir von dort einen genauen Blick auf die Königspitze werfen, die eigentlich das Highlight des Urlaubs werden sollte. Nach einigen unheimlich heißen Tagen (selbst auf 1900m) war zwar leider vorher schon klar, dass aus der Tour nichts werden würde, aber ein Blick kann ja nie schaden.


Sonntag, 9. Juli 2017

Ohne Fleiß kein Preis: Vertainspitze (3545m)

Eingelaufen an einem kleinen Dreitausender sollte es zwei Tage später auf einen "Großen" gehen. Da mir im direkten Umkreis des Suldener Talkessels die Vertainspitze noch fehlte, erkoren wir diesen trotz seiner stattlichen Höhe relativ einfach zu erreichenden Gipfel als Tagesziel aus.


Freitag, 7. Juli 2017

Hinteres Schöneck (3128m): Flora und Fauna statt Aussicht

In den Ort Sulden habe ich mich schon vor einigen Jahren verliebt. Damals ging es mir nur ums Bergsteigen; heute ist für mich auch die Tatsache, dass man sich mitten in einem Nationalpark befindet, von nicht unerheblicher Bedeutung. Und so war dann auch gleich die erste Eingehtour des Urlaubs eher geprägt von wunderbaren Naturbeobachtungen als von bergsteigerischen Höchstleistungen.


Sonntag, 25. Juni 2017

Lamsenspitze (2508m) über Brudertunnel (Klettersteig C)

Gefühlt sprechen gerade alle davon: Der Bergsteigerbus in die Eng fährt wieder! Also nichts wie hin, für ein bisschen Würze über den Brudertunnel-Klettersteig auf die Lamsenspitze.


Montag, 5. Juni 2017

Kleines Abenteuer an der Ehrwalder Sonnenspitze (2417m)

15:10 Uhr. Langsam werde ich nervös, denn wir lassen uns viel Zeit bei der Gipfelrast. Das ist zwar nach dem sechsstündigen Aufstieg auch nötig, allerdings müssen wir irgendwie noch vom Berg runter kommen. Über unseren Aufstiegsweg durch die Südflanke werden wir extrem langsam sein, in der Nordflanke liegt dagegen noch Schnee und da wir den Weg nicht kennen, könnte es leicht ein böses Erwachen geben. Trotzdem entscheiden wir uns zunächst für die letztere Variante - zu verlockend ist der deutlich kürzere und (im aperen Zustand) wohl auch deutlich leichtere Weg. Dass wir dadurch nur nochmal eine wertvolle Stunde Zeit verlieren, wissen wir zum Zeitpunkt der Entscheidung natürlich noch nicht.